Wellenbecken

Komm schnell, die Wellen gehen gleich los…

Aufnahmesession mit Neumann und Taurus

by Knut Holtsträter

Gestern haben Matthias und ich uns mal wieder zusammengesetzt, und diesmal hat Matthias einen kleinen Maschinenpark aufgebaut: er spielte seine Collings Dreadnought (über zwei SM57er in Kreuzanordnung auf den Steg gerichtet abgenommen) und bediente mit den Füßen einen Moog Taurus, der direkt ins Mischpult ging. Ich sang (und spielte Harp) über ein extrem luxuriöses (und unerbittliches) Großmembran-Mikro von Neumann (mit Ploppschutz), die Collings Parlor lief über den Raumklang in die Mikros.
Die Mikros und der Taurus gingen ins Mischpult, so dass wir noch ein bisschen nachregeln konnten, und dann über einen Halleffekt direkt ins Aufnahmegerät.
Wir hatten also eine ähnliche Aufnahmesituation wie in einem Sendestudio im Radio.
Dadurch, dass ich relativ nah ans Mikro gehen konnte, musste ich nicht so laut singen und konnte gerade bei den tiefen Passagen ein bisschen mehr ins Sprechen gehen.

Den Bass vom Taurus hört man nicht unbedingt über die Rechnerboxen, aber er fundiert alles ein wenig und ebnet den gesamten Sound ein wenig ein.

Für das nächste Mal werden wir versuchen, auch die kleine Parlour ein bisschen näher abzunehmen, so dass die Gitarren noch ein wenig ausgewogener sind.
Viel Spaß beim Hören:

 

Du wärst froh

Alarm

Anna

Die Schwierigen Fragen, kleiner Teaser

by Knut Holtsträter

Yay, ein paar Wochen nicht mehr bei Facebook und schon hat man Zeit zum Musik machen!

Hier ein kleiner Workshop-Teaser zu Matthias’ und meinem neuen Pop-Projekt Die Schwierigen Fragen. Wir beide spielen Westerngitarren, Matthias macht die deutschen Texte und ich singe. Das Projekt hat so spektakulär gestartet, dass ich mich selber noch zwicken muss. In drei Wochen haben wir sechs Songs zusammengebaut, etliche Texte liegen zur Vertonung noch auf Halde.

Auf der OpenStage-Jam im Zentrum haben wir letztens die ersten drei Songs vorgetragen. Folgenden Song, Anna, haben wir in seinem Wohnzimmer blank eingespielt. Dafür kamen seine zwei Collings zum Einsatz… was gut ist, weil ich beim Singen dann Lautstärke produzieren muss. Ansonsten würde ich mich bei dem gnadenlosen Krach, den die beiden Monster produzieren, nicht mehr hören. Scheint so, als müsste ich demnächst ‘nen Kleinkredit aufnehmen :)

Viel Spass beim Lauschen, da draußen :)

Das Afrofuturistische Manifest und wie es dazu kam, Teil II

by Knut Holtsträter

Statt Spielbesprechung nun der Mitschnitt des Abends, inklusive Ansage und Zugabe.

 

Ansage von Fabian Lehmann, IWALEWA-Haus:

 

AKT I, Nr. 1: (Die Weltraumaus) Die Rakete startet

 

Nr. 2: Sternenglimmer:

 

Nr.3: Wir schreiben das Jahr 3014 / AKT II, Nr. 4: Karlheinz Böhm ist tot

 

Nr. 5: Sun Ra I. aka Nr. 6: Wir rufen die Erde

 

AKT III, Nr. 7: Die eingefrorene Braut

 

Nr. 8: Jenseits von Bottrop

 

Pause und AKT IV, Nr. 9: Ankunft

 

Nr. 10: Operndorf-Arkestra

 

Nr. 11: Intermezzo und Marsch

 

AKT V, Nr. 12: Unterzeichnung

 

Nr. 13: Happy Ende

 

Nr. 14: Nachwort der Presse

 

Zugabe des Abends: Drunken in Africa

 

Aktiv beteiligt waren an dem Abend:

Andreas Gohlke: Laptop, Synthesizer, Singende Säge

Johannes Greber: Schlagzeug, Percussion

Knut Holtsträter: Gitarren, Mundharmonikas, Tuba, Stimme

Natalia Igl: Gitarre, Papier, Stimme, Performance

Nora NiethammerK: unstblut, Schokopudding, Performance

Felix Schrade: Saxophone, Elektronik, Effekte

Andi Vogel: Lichtprojektion

Anja Zeilinger: Percussion, Stimme, Performance

Texte und Musik: Hansestadt Bayreuth

Konzept und Abendspielleitung aus meiner Hand.

 

Ein dritter Teil folgt sicher noch.

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