Wellenbecken

Komm schnell, die Wellen gehen gleich los…

Tag: Glashaus

Der blaue Elefant inkarniert am 3. Juli bei der Open Stage

by Knut Holtsträter

„Nach einer langen Tour durch unser Universum und verschiedene Galaxien werde ich mich bald zum 675. Mal inkarnieren. Mit neuen, spannenden Einflüssen vom Jupiter und vom Bananengott. Das 11. Studioalbum ist auch unterwegs. Es wird spannend. Relevanz und Kommunikation zum Hungerlohn!“

So lautet die Facebook-Meldung von Der blaue Elefant onaniert im Park anlässlich des Auftritts bei der Open Stage im Glashaus am Dienstag, den 3. Juli. Es werden skurrile Texte skandiert, Fast-Musik gemach und absurde Kostüme gezeigt.

Und zum ersten Mal bin ich dabei, sehr wahrscheinlich mit Gitarre und Effekten. Ich weiß nicht einmal, wer alles zum blauen Elefant gehört… Bin sehr gespannt, wohin die Reise geht. Es wohl eine Bühnentaufe geben, so eine Reinkarnation muss ja gefeiert werden.

Also mindestens ein Grund, diesmal am 3. Juli um 20 Uhr zur Open Stage zu kommen und all die anderen Stümper zu ertragen, bis der blaue Elefant erscheint ;-)

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Shoegaze im Glashaus

by Knut Holtsträter

Noch ein Side-Project aus der Gitarrenecke, und zwar ein Noise-Rock-Ding mit vielen Effekten. ‚Shoegaze‘ bezeichnet die performative Komponente dieser Stilrichtung: Schuhekucken. Dabei denken die Musiker die meiste Zeit angestrengt nach, auf welches Effektgeräte sie als Nächstes treten sollen.

Mit Sebastian am Bass und Effekten und Matze (aus Berlin) an den Drums ging es in der Bayreuther Museumsnacht ans Eingemachte. Anderthalb Stunden ohne vorgefertigtes Konzept und vorherige Absprachen, auf die Bühne mit der festen Absicht ordentlich auf den Putz zu hauen. Die Theke hat ausgiebig Ohrenstöpsel verteilt.

Dass dazwischen auch mal sanftere Töne erklangen, dokumentiert folgendes Video. (Vielen Dank an Matze!)

Ich finde die Passage ganz gelungen, weil sie zeigt, was man mit ein paar Tönen um ein harmonisches Zentrum herum alles anfangen kann. Sebastian spielt unerschütterlich schnarrende und pulsierende Tonwiederholungen, während ich einen leicht lädierten Folk-Loop mit gelegentlichen Variationen darüberlege. Beide Schichten sind metrisch bzw. von der ‚Schwungrichtung‘ soweit voneinander unabhängig, dass es eigentlich auch zwei unabhängig aufgenommene Tonspuren gewesen sein könnten. Das gesamte ‚Stück‘ ging etwa 10 Minuten.

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