Wellenbecken

Komm schnell, die Wellen gehen gleich los…

Tag: Klangkunst

2013, das Jahr in dem wir Kontakt aufnahmen

by Knut Holtsträter

Die Hansestadt Bayreuth hat im Jahr 2013 insgesamt zu 27 offiziellen und inoffiziellen Gelegenheiten das Hörgerät mitlaufen lassen, die Gesamtspielzeit dürfte dem Licht-Zyklus von Karlheinz Stockhausen Konkurrenz machen. Wir haben etwa 6 Stunden von dieser Spielzeit in unsere diversen Soundclouds gestellt. Von diesen 6 Stunden werden bald 2 Stunden auf einer Doppel-CD erscheinen. Insofern kann man wohl von einem Best of Hansestadt 2013 sprechen Der CD-Release wird bald noch angekündigt. Danke Leute, Ihr seid alle total geil. Und das Jahr 2014 wird noch praller! :)

Hier nochmal der Vollständigkeit halber die beiden Soundclouds:

Falls Ihr noch nicht genug bekommen habt, hier noch die Playlists, die auch Hansestadt-Musik von den Einzelkonten der hanseatischen Einzelkünstler enthalten :)

Einmal „Etwas von der Hansestadt“:

Und dann noch „2000 Jahre Richard Wagner“, die Musikstücke für den ‚Stellenhörer‘:

Viel Spass beim Durchklicken. Wer unsere Konten komplett durchhört, bekommt beim nächsten Auftritt ein Bier geschenkt. (Als Beweis werden Wundmale, Krankenscheine oder ähnliches akzeptiert.)

PS: Die Hansestadt fährt in diesem Jahr nach Leipzig und München, aus Bayreuther Sicht also quasi eine Europa-Tournee :)

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CampusKandinsky in Maisels Katakomben

by Knut Holtsträter

Meine Güte, in so einer Location aufzuspielen war ein einzigartiges Erlebnis. Anlässlich der CampusKandinsky-Ausstellung in Maisels Brauerei-Katakomben, ca. 7 Meter tief unter der Erde, durfte die Hansestadt zur Vernissage aufspielen. Angekündigt wurde, how quaint: „Musik: Der blaue Elefant“. Aber es kam alles anders, der kurz vorherzusammengestellte Support, bestehend aus Andi, Matthias und mir, spielte statt einer dreiviertel Stunde einfach viereinhalb Stunden und die andere Hälfte des Blauen Elefanten, Felix und Thaddäus, gesellte sich dazu.

Musikalisch ging die Klangreise durch alle Genres, die bislang in der Klangwerkstatt durchgehechelt wurden, und es gab auch ein paar Einblicke auf Neues, bislang Ungehörtes. Performativ waren die Hanseaten mit Grablicht, Einkaufswagen-Klangscooter und zu Bett gelegter Hertiecaster mal wieder an der Speerspitze der Bayreuther Kunst-Avantgarde. Wie immer alles improvisiert und nichts vorher abgesprochen.

Die Katakomben waren akustisch ein Traum, die Klänge waren bis in die hintersten Ecken zu hören und wurden mit zunehmender Entfernung gar nicht leiser, sondern nur ein wenig weicher. Hoffentlich lässt sich die Brauerei bald wieder zu so einer Veranstaltung überreden.

Dem CampusKandinsky-Team an dieser Stelle noch mal ein dickes Dankeschön für die Möglichkeit, dort zu spielen.

Die Ausstellung geht noch bis Sonntag, zur Finissage-Party, also alle hin und Freunde mitbringen.

Hier noch ein paar Impressionen von Matthias‘ Webcam, die einen Eindruck von der Performance geben.

Und hier ein Video von der gesamten Ausstellung… die Musik ist nicht von uns ;-)

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