Wellenbecken

Komm schnell, die Wellen gehen gleich los…

Tag: Museumsnacht

27. Okt. 2012: Lange Nacht der Kultur und Wissenschaften

by Knut Holtsträter

Nun kommt doch zusammen, was vielleicht zusammengehört: Die Stadt Bayreuth und die Uni Bayreuth machen gemeinsame Sache, und aus der bestehenden „Nacht der Museen“, bei der sich einige Stationen auf dem Campus (Campus-Galerie, Botanischer Garten und Glashaus) schon im letzten Jahr beteiligt haben, ist nun die „Lange Nacht der Kultur und Wissenschaften“ [Programm als pdf] geworden. Am 27. Oktober 2012 um 20 Uhr gehts los und enden soll es um 2 Uhr.

Die Nächte der Wissenschaften gibt es ja schon in anderen Städten mit Hochschulen wie Hamburg, Weimar oder Berlin, sogar in Nürnberg soll es sowas geben. Und nun Bayreuth… bin gespannt. Bei den Chemikern gibt’s selbstgemachte Gummibärchen :-)

Andi wird im Glashaus auflegen. Hier eine kleine Hörprobe aus seiner Hexenküche.

Vielleicht reinkarniert an dem Abend auch der Blaue Elefant im Glashaus und lässt es krachen…

Leider kann ich dieses Mal nicht mitmachen, aber vielleicht klappt es bei der nächsten ‚Nacht‘.

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Shoegaze im Glashaus

by Knut Holtsträter

Noch ein Side-Project aus der Gitarrenecke, und zwar ein Noise-Rock-Ding mit vielen Effekten. ‚Shoegaze‘ bezeichnet die performative Komponente dieser Stilrichtung: Schuhekucken. Dabei denken die Musiker die meiste Zeit angestrengt nach, auf welches Effektgeräte sie als Nächstes treten sollen.

Mit Sebastian am Bass und Effekten und Matze (aus Berlin) an den Drums ging es in der Bayreuther Museumsnacht ans Eingemachte. Anderthalb Stunden ohne vorgefertigtes Konzept und vorherige Absprachen, auf die Bühne mit der festen Absicht ordentlich auf den Putz zu hauen. Die Theke hat ausgiebig Ohrenstöpsel verteilt.

Dass dazwischen auch mal sanftere Töne erklangen, dokumentiert folgendes Video. (Vielen Dank an Matze!)

Ich finde die Passage ganz gelungen, weil sie zeigt, was man mit ein paar Tönen um ein harmonisches Zentrum herum alles anfangen kann. Sebastian spielt unerschütterlich schnarrende und pulsierende Tonwiederholungen, während ich einen leicht lädierten Folk-Loop mit gelegentlichen Variationen darüberlege. Beide Schichten sind metrisch bzw. von der ‚Schwungrichtung‘ soweit voneinander unabhängig, dass es eigentlich auch zwei unabhängig aufgenommene Tonspuren gewesen sein könnten. Das gesamte ‚Stück‘ ging etwa 10 Minuten.

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